Tier­physio­therapie

Für den Raum Hamburg Bergedorf!

Physiotherapie Hund und Pferd

Therapie angepasst an Ihr Tier

In einem ersten Gespräch und einer ersten Befundaufnahme stelle ich fest, ob Ihrem Tier etwas fehlt. Durch verschiedene Tests versuche ich die Ursache für das Problem zu finden. Infolgedessen entwickle ich einen Therapieplan angepasst an die Ursache. Diesbezüglich wende ich verschiedene Techniken und Hilfsmittel in meiner Behandlung an. Auch Katzen und andere Kleintiere sind willkommen!

Therapie­anwendungen

Rehabilitation

Heilung unterstützen

Die “Reha” beinhaltet die gesamte Therapie: Schmerzlinderung, Ursachenforschung, Muskelaufbau, Narbenbehandlung ect. Ziel ist, Ihr Tier wieder in Ihren Alltag einzugliedern. Evtl. neue Handlungsstrategien auszuarbeiten und einen erneuten Rückschlag zu verhindern.

Border-Collie-Mix Hündin namens Babou, 13 Jahre alt, kommt zu mir in die Behandlung.
Festgestellt habe ich, dass ihr Becken blockiert ist und dadurch ihre Rute eher eingeklemmt von ihr getragen wird. Mehrere Blockaden in der Wirbelsäule sind zu finden und ihr Körper gleicht dem eines “Ich trainiere nur Brust und Arme – Pumper”, damit meine ich, dass die Muskualtur hinten komplett verkümmert ist und das ganze Gewicht über ihre Vorderhand getragen wird. Und viele Muskeln sind verkürzt und das Dehnen tut ihr weh.
Wie kann es dazu kommen? Da nur wenige Informationen über sie vorliegen, vermute ich, dass sie sich im Laufe ihres Hundelebens das Becken blockiert hat. Durch z.B. Ünfälle beim Spielen, Treppe runtergefallen, sich in unebener Fläche “vertreten”, unglücklich aufgekommen beim hoch- oder runterspringen. Oft passiert sowas im Welpen- und Junghundealter.

Wie gehe ich nun vor?
Die Blockaden müssen gelöst werden, doch wenn ich an der Muskulatur nichts tue, dann zieht sich alles wieder in die vorherigen Strukturen zusammen. Also: Ran an den Speck! Blockaden lösen, Muskelverhärtungen lösen, vorsichtig die Muskeln dehnen und tadaaa! Nach ein paar Behandlungen läuft sie draußen mit erhobener Rute wie eine Dame durch die Gegend. Und ein paar mehr kurze Galoppstrecken sind auch wieder möglich.

Und wie gehts weiter?
Da das Problem schon lange da sein wird, sprich chronisch ist, dauert die Regeneration länger. Es muss regelmäßig kontrolliert werden, ob Blockaden wieder zurückkommen und die Muskeln wieder verhärten.
Jedoch ist nun der Muskelaufbau wichtig! Damit sie nicht alles auf der Vorderhand trägt, muss sie die Muskulatur der Hinterhand stärken. So entsteht ein Ausgleich und besseres Muskelspiel. Schonhaltungen und wiederkehrende Muskelverhärtungen sollen verhindert werden. Ab und zu Treppe laufen klappt wieder besser, Der Spaziergang ist deutlich nicht mehr so müheselig. So konnte sie wieder in den Alltag besser integriert werden. Das ist der Sinn einer Rehabilitation.

Schmerz­reduktion

Schmerzen lindern

Verhärtete Muskeln zu lösen, verschafft Ihrem Tier Erleichterung. Entzündete Gelenke oder entzündete Stellen zu beruhigen, nimmt auch Ihrem Tier ein Teil vom Schmerz.
Wichtig ist mir, dass wir die Ursache finden und dann eine angepasste und individuelle Behandlung durchführen können!

Die folgenden Anzeichen können darauf hinweisen, dass Ihr Tier Schmerzen hat:

  • Ist Ihr Tier auf einmal ungehorsam? Macht nicht oder nur sehr langsam “Sitz” oder “Platz”?

  • Ist vor allem nachts unruhig und läuft umher?

  • Hechelt und schmatzt viel?

  • Zeigt Ihnen oder anderen Menschen und Tieren plötzliche Aggression?

  • Frisst gar nicht oder schlechter als sonst?

  • Benagt und leckt eine Stelle sehr intensiv? Evtl. Ist das Fell an der Stelle schon verfärbt?

  • Sucht die Nähe zu Ihnen oder gar umgekehrt und zieht sich viel mehr zurück?

  • Schont ein Bein/die Pfote?

  • geht oder läuft ganz anders (gekrümmter Rücken, steifer Gang, vermeidet bestimmte Gangarten) ?

  • Spielt auf einmal nicht mehr?

  • Geht ungerne Treppen oder bleibt sogar davor stehen?

  • Springt nicht wie gewohnt in das Auto rein/raus? Oder auf die Couch nicht hoch/runter?

Treten neuerdings oder seit ein paar Monaten vermehrt Probleme beim Reiten auf?

  • Es galoppiert nur auf einer Hand an oder springt in den Kreuzgalopp? Taktfehler schleichen sich gehäuft ein? Wirkt faul oder unwillig? Reißt Ihnen die Zügel aus der Hand? Bockt oder geht einfach durch?

  • Ist Ihnen oder anderen Tieren gegenüber plötzlich aggressiv?

  • Wirkt teilnahmslos?

  • Läuft unruhig umher oder andersherum liegt viel?

  • Das Fell sieht matt und stumpf aus?

Diese oder ähnliche Anzeichen können darauf hinweisen, dass Ihr Pferd Schmerzen hat.

Dies können mögliche Anzeichen sein, an denen Sie erkennen, ob Ihrem Tier etwas fehlt.

Oft werden bestimmte Verhaltensmuster abgestempelt als “Characktereigenschaft”.

Mein Hund macht das schon immer so!” Aber vielleicht hatte Ihr Hund als Welpe einen unglücklichen Zusammenstoß und hat seitdem blockierte Wirbel oder ein blockiertes Becken? Und dem Hund blieb keine andere Möglichkeit die Schmerzen zu umgehen und das Springen ins Auto zu vermeiden, weil es einfach so wehtut?

Leider Können unsere Tiere nicht mit uns direkt reden. Ein einfaches: “Hey! Ich bin beim Gassi in ein Loch getreten, mir tut nun das Bein weh.” würde ausreichen, um es direkt “abchecken” zu lassen. Damit sich der Schmerz nicht manifestiert und später auch der Rücken odere andere Regionen durch Schonhaltung nicht wehtun.

Wichtig: Ist das Tier Angst oder Stress ausgesetzt (z.B. Während der Behandlung bei mir oder beim Tierarzt ist die Schmerzschwelle gesenkt. Das bedeutet, dass in der Situation das Tier viel schneller auf Reize reagiert. Sozusagen “überempfindlich ist”. Sehr triebige Hunde hingegen zeigen Schmerzen oft erst sehr spät an.

Entspannung

Stress Reduzieren

Physische und psychische Entspannung – körperliche und seelische Entspannung.
Durch bestimmte Behandlungstechniken entspannen sich die meisten Tiere. Selbst, wenn ich mal einen schmerzhaften Punkt bearbeite, merkt Ihr Tier, dass dieser PUNKT doch auch loslässt und Entspannung einkehren kann.

Ein mir sehr wichtiger Punkt, denn durch Entspannung kann das Tier körperlich und seelisch “loslassen”. Dadurch können sich körperlich angespannte Muskeln lösen und seelisch wird Stress abgebaut. Es ist ein Zustand des “Wohlfühlens”. Und wer gönnt seinem Tier nicht sich wohl zu fühlen?
Die Herfrequenz verlangsamt sich, die Atmung wird ruhiger, tiefer und gleichmäßiger. Der Cortisolspiegel sinkt und eine ausgeglichenere Stimmung wird erreicht.

Muskelaufbau

Stabilität fördern

Nachdem die Schmerzen dauerhaft gelindert sind, empfehle ich die Muskeln aufzubauen, damit die alten “Muster” nicht wiederkehren. Oft verkümmern durch Schonhaltungen wichtige Muskelgruppen zur guten Stabilisierung.
Auch nach Operationen des Bewegungsapparates ist ein Aufbau wichtig!

Hier sind auch Sie gefragt! Muskeln brauchen Zeit und Wiederholungen, um sich aufzubauen.
Wenn ich die Schmerzen vom Tier sichtbar lindern konnte, können wir mit dem Muskelaufbautraining starten.
Gemeinsam erarbeiten wir Übungen, angepasst an die zu kräftigenden Muskeln Ihres Tieres. Ich freue mich, wenn Sie einige davon auch zu Hause wiederholen!
Vor allem vielen Hunden macht es Spaß gemeinsam eine neue Aufgabe zu erarbeiten.
Wenn es zu Hause nicht so gut klappt oder Ihnen das Training nicht so liegt, können Sie natürlich auch regelmäßig zum Muskelaufbautraining vorbeikommen.

Praxis mit Praxisliege

Blutegel­therapie

Entzündungen hemmen

Blutegel zur Therapie? JA! Ein Blutegel kann tolle Arbeit in der Therapie leisten. Das Tier unterstützt meine Behandlung, indem er zusätzlich entzündungshemmende, gerinnungshemmende und schmerzlindernde Substanzen mit in das Gewebe abgibt. So kann die Heilung und Therapie besser voran gehen!

Im Speichel eines Blutegels sind viele hilfreiche Substanzen enthalten. Davon sind einige entzündungshemmend und helfen so bei vielen Erkrankungen wie Arthrosen, sonstigen Gelenkproblemen wie Dysplasien, Sehnenentündungen uvm. Auch enthalten sind gerinnungshemmende Substanzen und finden eine tolle Anwendung bei einfachen Prellungen, Abszessen und anderen eitrigen Wunden. Auch Hautprobleme lassen sich super behandeln!
Und nicht zu vergessen die schmerzlindernde Wirkung, die eine ideale Ergänzung schafft.

Laser­therapie

Zellteilung anregen

Eine prima Ergänzung zu meiner Behandlung! Durch das Laserlicht wird die Mikrozirkualtion und der Stoffwechsel angeregt, Entzündungsmediatoren werden aus dem Weg geräumt, die Schmerzrezeptoren beruhigen sich. So kann der Laser bei fast jeder Erkrankungen zum Einsatz kommen. Ob zur Wundheilung nach einer OP, bei Hauterkrankungen, Hot Spots, oder Gelenkproblemen. Der Laser rundet eine Behandlung wohltuend ab.

Der Laser wird in einer Behandlung mit einer Laserlichtenergie von bis zu 4 Watt eingesetzt. Das Problem bzw. die Diagnose gibt vor in welchem Bereich der Energie ich arbeite. Hypertone Muskeln können sich durch die bessere Mikrozirkulation und Durchblutungsförderung entspannen. Eine frische Narbe und andere Wunden können sich durch den angeregten Stoffwechsel besser schließen, da eine gesteigerte Zellteilung erfolgt. Eine Entzündung z.B. bei Arthrosen oder bei Sehnenentzündungen, kommt zur Ruhe, da die Zellen der körpereigenen Abwehr sich verringern und so der Reiz gehemmt wird. Die meisten Tiere finden diese Therapieergänzung einfach entspannend!

Noch Fragen?

Gerne berate ich Sie persönlich & völlig unverbindlich über die möglichen physiotherapeutischen Anwendungen, und ob eine Therapie für Ihr Tier in Frage kommt. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine Mail. Ich kümmere mich um Ihr Anliegen.